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NEPSI-Übereinkommen "Sozialer Dialog" zur Reduzierung von Quarzfeinstaubbelastung am Arbeitsplatz - die 2. Berichterstattung beginnt

Am 25.04.2006 haben 17 europäische Branchenverbände mit ihren Sozialpartnern (Gewerkschaften) das Übereinkommen über den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer durch gute Handhabung und Verwendung von kristallinem Siliziumdioxid und dieses enthaltende Produkte unterzeichnet. Dieses Übereinkommen wurde von der Europäischen Kommission unterstützt.

Nachdem das Übereinkommen und der dazugehörige Leitfaden über bewährte Praktiken in alle EU-Amtssprachen übersetzt wurden, ist das Vertragswerk im Herbst 2006 in Kraft getreten.

Für die Gesteinsindustrie Europas hat der Europäische Gesteinsverband "UEPG" als europäischer Branchenverband das Vertragswerk mit verhandelt und unterzeichnet. Europaweit sind ab sofort die unterzeichneten Branchenverbände, deren nationale Mitglieds- und Regionalverbände sowie alle Mitgliedsunternehmen aufgefordert, das Übereinkommen aktiv und nachweislich umzusetzen. Zentrales Instrument ist dabei ein nachvollziehbares Berichtswesen, mit dem der Kommission nachgewiesen wird, dass Arbeitsschutzmaßnahmen bzgl. Quarzfeinstaub in den Unternehmen umgesetzt worden sind.

NEPSI, European Network for Silica, hat dazu ausreichende Informationsunterlagen erstellt.

Die im Übereinkommen über den Gesundheitsschutz der Arbeitnehmer festgelegten Anforderungen zur Gesundheitsprävention gehen nicht über die in Deutschland geltenden staatlichen bzw. BG-lichen Arbeitsschutzvorschriften hinaus, so dass die Umsetzung keine zusätzlichen Anforderungen an die Gestaltung von Arbeitsplätzen mit sich bringt. Ein "zusätzlicher Aufwand" ergibt sich allerdings durch die Berichterstattung sowie in geringem Umfang aus Schulungsverpflichtungen, die größtenteils aber mit der jährlichen Unterweisung abgedeckt werden können.


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